Energieausweis-Vergleichsrechner

Energieausweise vergleichen, Heizkosten schätzen, Kosten sparen!

In Immobilienanzeigen sind in Österreich seit 01. Dezember 2012 die Werte Heizwärmebedarf (HWB) und Gesamtenergieeffizienz-Faktor (fGEE) verpflichtend angeführt. Aber was sagt mir das? Wie lassen sich diese Werte in meine möglichen Energiekosten umrechnen?

Mit dem Energieausweis-Vergleichsrechner können Sie gratis bis zu drei Immobilien vergleichen. Die graphische Darstellung der Energiebilanz (Energieausweis) und die ermittelten Heizkosten helfen Ihnen bei der Wahl der für Sie energetisch günstigsten Immobilie. So sparen Sie Kosten und schonen die Umwelt!

Energieausweis Maskottchen
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Und so funktioniert‘s:

  1. Postleitzahl, HWB spezifisch und Nutzfläche eingeben.
  2. Button „Heizkostenschätzung“ anklicken und fertig.

Sie erhalten sofort einen Überblick, welches Objekt die besten Energiekennzahlen aufweist und wo Sie Heizkosten sparen können.


FAQ

  1. Wie muss ich den HWB-Wert verstehen?
  2. Ist ein hoher HWB-Wert besser?
  3. Was fange ich mit den fGEE-Wert an?
  4. Wie ernst ist die Heizkostenschätzung zu nehmen?
  5. Was habe ich vom Energieausweis-Vorlage-Gesetz 2012?
  6. Ich habe gehört, der Heizwärmebedarf ist unnütz, ich soll mir die Heizkosten ansehen?

Wie muss ich den HWB-Wert verstehen?

Der HWB (Heizwärmebedarf) gibt den grundlegenden Wärmebedarf an, der aufzuwenden ist, um das Gebäude für den Aufenthalt von Menschen warm zu halten. Dabei wird aber nicht der kälteste Winter angewendet, sondern ein Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre. Der Wert sagt nichts darüber aus wie man selber heizt oder lüftet. All das wird darin zurückgestellt, um objektiv das Gebäude, die Wohnung, vergleichen zu können.

Ist ein hoher HWB-Wert besser?

Nein. Es ist genau umgekehrt. Je niedriger, desto weniger Energie muss in das Gebäude gesteckt werden, damit es im Winter warm bleibt.

Was fange ich mit den fGEE-Wert an?

Hier wird das eigene Gebäude mit einem fiktiven Referenzgebäude verglichen. Der errechnete Faktor sagt aus, um wie viel besser oder schlechter das eigene Gebäude ist. Da hier auch die verwendete Haustechnik (Heizung, Kühlung, Lüftung) berücksichtigt wird, ist dies eine umfassendere Kennzahl als der HWB alleine. Grundsätzlich gilt auch hier: Je tiefer der Wert, desto energieeffizenter ist das Gebäude.

Wie ernst ist die Heizkostenschätzung zu nehmen?

Durch die Heizkostenschätzung erhalten Sie einen Anhaltspunkt. Die Heizkosten werden sich im Laufe der Zeit verändern. Dies wird bei der Schätzung nicht berücksichtigt. Auch sie geht von einem durchschnittlichem, vernünftigem Verhalten aus.

Was habe ich vom Energieausweis-Vorlage-Gesetz 2012?

Das Gesetz selbst gibt es schon länger. Seit 01. Dezember 2012 (Novelle) müssen in Anzeigen und Annoncen jedoch der HWB- und der fGEE-Wert angegeben werden. Die Werte sagen sehr viel über das Gebäude aus. Mit den Werten lässt sich das Gebäude in eine Kategorie einordnen und damit vergleichen.

Ich habe gehört, der Heizwärmebedarf ist unnütz, ich soll mir die Heizkosten ansehen?

Die Heizkosten des Vormieters oder Vorbesitzers sind natürlich eine wichtige Information. Um die Kosten richtig einordnen zu können benötigen Sie aber sehr viele Informationen, u.a. wie er oder sie gelebt haben. Haben die Vormieter überhaupt geheizt? Vielleicht waren sie nicht anwesend und haben die Heizung abgeschaltet. Oder vielleicht war es jemand, der es gerne sehr warm hatte, viel warme Luft weggelüftet hat. Die Heizkosten steigen damit natürlich unverhältnismäßig. Diese Unsicherheiten sind mit dem Heizwärmebedarf des Energieausweises weitgehend ausgeblendet.


Mit freundlicher Unterstützung von:

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